Weihnachtsbrief 2021

ABBA ist zurück und Adele hat nach vielen Jahren ein neues Album mit Titel „30“ veröffentlicht, das einen daran erinnert, dass sie nicht so alt ist wie die schwedische Pop-Gruppe. Obwohl man irgendwie das Gefühl hat. Legendenstatus besitzen beide, ebenso wie die Samstagabendshow „Wetten dass…?“ und die wöchentliche Pro7-Albernheit „TV total“. Beides tauchte 2021 plötzlich wieder auf und wie bei ABBA und Adele wurde mir dabei ganz warm ums Herz.

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Wenn Männer kochen…

Zu meinem jüngsten Geburtstag habe ich von meiner Gattin einen Wok geschenkt bekommen. Ich hatte ihn mir sehnlichst gewünscht. Er passt sehr gut zu meinem japanischen, stets scharfen Messerset, der Pfeffermühle mit Porsche-Mahlwerk, der Knoblauchpresse aus Edelstahl und allerlei anderem nützlichen Kochgeschirr und formschöner Utensilien, die den stimmungsvollen Rahmen meiner brutzelnden und dampfenden Leidenschaft bilden. Ich koche so gerne.

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Über das langsame Kompostieren im Homeoffice

Allein, allein, ich bin allein. So ungeheuer allein. Heute in aller Früh rief ich noch „Ich will raus, endlich raus!“, wenige Stunden später denke ich mir: „Dazu müsste ich aber aufstehen und mich anziehen“. Zwei gute Gegenargumente, wie ich gerade finde – und während ich träge auf das nächste virtuelle Meeting via Teams warte. Oder war es via Zoom?

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Weil ich so groß bin.

Beginnen wir mit einer Klarstellung, die – einem Naturgesetz gleich – stets folgt, wenn meine Größe zur Sprache kommt: Sollte ich behaupten, „Ich bin groß“, meine ich natürlich, dass ich körperlich hochgeschossen, sprich lang bin. Ich würde mir nie bzw. nur selten anmaßen, hier eine geistige Größe ins Spiel zu bringen oder gar eine „große Persönlichkeit“.

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Spät aufstehen, früh trinken … (Pandemie-Beobachtungen, Teil 2)

„Es kommt auf die Perspektive an.“ Aus dieser, von Albert Einsteins Relativitätstheorie abgeleiteter Erkenntnis kocht die Pandemie gerade ein hochexplosives Konzentrat menschlicher (Nicht-)Gemeinschaft. „Es kommt auf die Perspektive an“ – noch vor der Angst einer Erkrankung gärt in mir die Unsicherheit, was denn nun der beste Weg aus dem Virus-Dilemma ist.

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Moderne Menschen

Was ich aus den Bestsellerlisten einschlägiger Magazine gelernt habe: Jede Generation ist so typisch, dass es sich über sie zu schreiben lohnt. Blöd nur, dass mit jeder Charakterisierung zugleich eine Handlungsaufforderung verbunden ist. Null-Bock-, Golf-, Internet- oder Best Ager-Generation, keiner kommt der für ihn reservierten Schublade aus.

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Das „Piesel-Phänomen“ oder wie sich Zeit im Unendlichen dehnt

Noch 58 Zeilen, die Zeit schreitet zügig voran … und eine Minute hat 60 Sekunden. Der reflektierende Zeit-Experte und häufig Wartende spricht vom Piesel-Phänomen, wenn er in seiner subjektiven Wahrnehmung eine exponentiale Ausdehnung der Zeitspanne wahrnimmt, je mehr er sich dem Ziel einer Angelegenheit nähert. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um bieseln, piseln oder pieseln handelt (auch pinkeln ist erlaubt).weiterlesen„Das „Piesel-Phänomen“ oder wie sich Zeit im Unendlichen dehnt“

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