… es ist bezeichnend, dass mein geliebter Anzug im dezenten Pepita-Muster kürzlich von meinem erwachsenen Sohn als Faschings-Kostüm zweckentfremdet wurde …
Kategorie: Glossen und Beobachtungen
Hier frönt Bernhard Krebs seinem vorlauten Mundwerk und dem Faible für Glossen. Dazu gehören humorvolle Beobachtungen, originelle Perspektiven und immer neue Geschichten.
Sie kennen doch sicherlich ….
Wenn meine Mama und mein Opa gemütlich am Tisch beisammensaßen, dann konnte es schon mal vorkommen, dass im Rahmen des fröhlichen Tratsches die verschiedensten Namen hin und her geworfen wurden. Meine Mama kannte sehr viele Leute in der Stadt, mein Opa kannte den Rest. Und beide kannten wohl alle Einwohner Burglengenfelds, zumindest hatte ich das Gefühl.
Im Wald spazieren, schauen, hören … und sich stechen lassen
Vorab eine Feststellung: Viele Menschen, die nicht in die Kirche gehen, begründen dies mit dem Satz „Ich kann auch sehr gut im Wald beim Spazieren beten.“ Nun, ich bin noch nie jemandem im Wald begegnet, der den Anschein erweckte zu beten.
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Eine kurze Antwort auf die Frage, warum ein Zahnarzt Angst macht…
… weil er (oder sie), sofern gebohrt, gerissen, implantiert, überbrückt, wurzelbehandelt und andere schrecklichen Dinge mit einem angestellt werden, zwei archaische und deshalb besonders tiefwirkende Sinne anspricht, die im menschlichen Tageseinsatz bzw. in der bewussten Wahrnehmung ein Schattendasein führen: Den Geruchssinn und das Gehör.
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Wenn Indianer sich zum Powwow treffen
Bin ich spirituell? Ich weiß es nicht, was wiederum bei näherer Betrachtung nur logisch ist. Denn laut Wikipedia ist Spiritualität „das subjektive Erleben einer sinnlich nicht fassbaren und rational nicht erklärbaren transzendenten Wirklichkeit, die der materiellen Welt zugrunde liegt“. Mit Wissen hat das folglich nichts zu tun, …
Reine Geschmackssache
Nein, es geht nicht darum, ob mir eine Sache gefällt oder nicht (ja, auch das ist eine Frage des Geschmacks), es geht diesmal viel rudimentärer um meinen Geschmackssinn. Auch den spricht mir nämlich u.a. die geliebte Ehefrau gerne ab – garniert mit einem erschütterten „Das musst du doch schmecken!“.
Herr Krebs fährt S-Bahn
Um den Rahmen folgender Betrachtungen zu fixieren, möchte ich darauf hinweisen, dass sich mein Erfahrungsschatz vor allem auf die Münchner S-Bahn beschränkt und ich dabei die sehr heimeligen Fahrten mit einer Straßenbahn außen vorlasse.
Gedanken im Mai über Geschichten, Photographien, Dublin und zu vielem mehr
Ich mag gerne einfach an einem Ort sitzen, an dem Menschen vorbeikommen. Mir reicht meist diese kurze Zeitspanne des „Vorüberziehens“, um nicht weiter darüber nachzudenken.
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„Und die Rache ist mein“, sprach der Vater.
Als ich kürzlich abends durch unsere Siedlung spazierte, um der sehr laustarken Erziehung meiner halbwüchsigen Söhne durch ihre Mutter zu entkommen, plärrte es bereits aus den offenen Fenstern des zweiten Hauses, an dem ich vorbeikam. weiterlesen„„Und die Rache ist mein“, sprach der Vater.“
Mein Sudetenland
Ich bin als gebürtiger, (erst!) 62 Jahre alter Oberpfälzer der Stellvertretende Vorsitzende der Sudetendeutschen Landsmannschaft/Ortsgruppe Burglengenfeld. Wie es dazu kam, ist eine längere Geschichte.
