Die Tänzer in der Gischt

Weil die Eltern arbeiten mussten, hatte sich der Großvater Zeit genommen, um mit seinen beiden Enkelkindern, einem Mädchen und einem Jungen, ans Meer zu fahren. Einen ganzen Tag wollten sie an der Nordsee gemeinsam im Sand buddeln, am Strand und über die Dünen laufen, nach Wattwürmern graben, den Möwen zuwinken, die mitgebrachten belegten Brote und Kuchenstücke essen, Ball spielen und wenn der Wind stark genug sei, auch ihre bunten Drachen steigen lassen.

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Campen …. oder über die Entschleunigung

Um einem Missverständnis vorzubeugen. Ich schreibe hier nicht von den letzten Abenteurern unserer Tage, die mit Wandergitarre, frierend, Dackelgarage (nicht regenfest) am Straßenrande, der Sonne und der Freiheit entgegen ziehen, um am Abend bei einer aufgewärmten Dose Ravioli mit verträumtem Blick ins lodernde Lagerfeuer über den Sinn des Lebens zu sinnieren.

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Die Glocke und der Gockel

In einem Dorf hing an einem dicken Seil eine große, herrlich anzuschauende Glocke, die ein sehr friedliches Leben führte. Pünktlich läutete sie zur halben und zur vollen Stunde und bestimmte so die Tage der Dorfbewohner. Vor dem Gottesdienst kündigte ihr Läuten den Menschen an, dass sie ihr besten Gewand anziehen sollten, zur Wandlung diente ihr Läuten all jenen als Mahnung, die nicht in der Kirche waren.

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