Ein mir nicht unbekanntes Unternehmen, dessen wackere Crew durch manch schweren Sturm manövrierte und selbst Wirtschaftskrisen laut und mutig ins kapitalistische Gesicht spuckte, erlebt gerade eine nie da gewesene Krise, weil: Die Personalabteilung beschloss, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neue Visitenkarten aufzulegen.
Schlagwort: Business
Freigabe erteilt
Für Werner, den besten Texter unter meinen Chefs, der mich nie korrigierte, obwohl ihm sicher nicht alles gefiel.
Es kann ein durchdachtes Konzept, ein mühsam gestricktes Projekt, eine kunstvoll gestaltete Broschüre, einfach nur ein hübsches Logo oder ein banaler Text sein: Angestellte oder Freiberufler, die ihr Tagwerk erst mit dem Segen des Chefs oder Kunden zum Abschluss bringen können, haben für die angeblich „flachen Hierarchien“ oder die gönnerhaften „Das-machen-Sie-schon-Freiheiten“ bestenfalls ein verzweifeltes Lachen übrig.
Zum ersten Mal auf einer Tagung
Einen Kongress, Workshop oder eine Tagung zum wiederholten Mal zu besuchen, ist leicht. Ebenso wie die Teilnahme an solch einer Veranstaltung, wenn man bereits einige Teilnehmer, idealerweise sogar Teilnehmerinnen (Frauen sind definitiv fürsorglicher) kennt. Anders allerdings gestaltet sich die unbedarfte Premiere auf einer Tagung – und noch schlimmer, wenn man der einzige ohne bereits vorhandene Kontakte ist.
Ich fotografiere, also bin ich.
Ob auf Betriebsfeiern oder in Operationssälen: Sobald ich mit meinem Fotoapparat erscheine, schlägt mir unverhohlene Abneigung entgegen. Noch vor dem Gruß wird mir vielstimmig ein „Mich fotografieren Sie nicht!“ entgegengeschleudert, manch eine (und ja, es sind meistens die Damen) flüchtet sogar in höchst dramatischer Pose.
Bleiben Sie ruhig, die Künstliche Intelligenz übernimmt!
Prolog: Als ich an der Schwelle vom Kind zum Jugendlichen erstmals die Lektüre meines Vaters bewusst wahrnahm und nach „Lassiter“ und „Kommissar X“ auch zu „Perry Rhodan“ griff, öffnete sich mir ein erstaunliches Universum, das bereits in Band 1 „Die dritte Macht“ heute erstaunlich aktuell erscheint. Dort entdeckt nämlich der Titelheld auf der Rückseite des Mondes ein Raumschiff der weit überlegenen Arkoniden, die bis auf ganz wenige Ausnahmen zu richtigen Sesselpupsern degeneriert waren und ihr Leben vor riesigen Bildschirmen damit verbrachten, sich berieseln zu lassen. Sie wurden rundumversorgt, alles andere erledigten intelligente Systeme.
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Mein USP, sprich Alleinstellungsmerkmal für alle…
…, die wie ich nicht so firm sind in der Terminologie der Manager-Zunft. Das muss logischerweise geändert werden, denn ohne USP ist man heutzutage ein rechter Depp, wenn man etwas gelten will in den oberen Etagen der Unternehmen oder dem unsicheren Terrain eines Selbstständigen.
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Coaching oder nicht Coaching, das ist hier die Frage! Ein Zwischenfazit.
Gerade habe ich einen Beitrag (diesmal auf Linkedin) von einem Mann gelesen, der mit Ratgebern gedruckt, online und als Schulung sein Geld verdient. Er schrieb von intensiven, wertschätzenden und wertvollen Gesprächen, von begeisterten Workshop-Teilnehmer*innen und von der eigenen Entscheidung, dass er heute keine Energie mehr zum Arbeiten (also weitere Ratgeber verfassen) habe und deshalb mit dem Hund spazieren gehe.
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Der Brief der Ehefrau an den Arbeitgeber
(alternativ: der Brief des Partners an den Geschäftskunden)
Sehr geehrter Herr Chef oder auch sehr geehrte Frau Chefin,
ich wende mich vertrauensvoll an Sie, weil mein Mann gesagt hat, ich solle – ich zitiere wortwörtlich – „endlich mit dem Gezeter aufhören und mich einmal nicht bei ihm, sondern bei seinem Chef beschweren“. Das will ich hiermit gerne tun.
Eine Stellenanzeige
Ich möchte heute über Heiratsanzeigen reden. Zumindest am Anfang, denn eigentlich bin ich einer ausgesprochen absurden Spielerei im Business auf der Spur, welches jeglichen Realitätssinn entbehrt. Kommen wir also zu Heiratsanzeigen, wo die Prinzessin ihren Prinzen oder auch umgekehrt sucht – und beide ganz schnell und ziemlich brutal auf den Boden der Tatsachen geschleudert werden.
Über das langsame Kompostieren im Homeoffice
Allein, allein, ich bin allein. So ungeheuer allein. Heute in aller Früh rief ich noch „Ich will raus, endlich raus!“, wenige Stunden später denke ich mir: „Dazu müsste ich aber aufstehen und mich anziehen“. Zwei gute Gegenargumente, wie ich gerade finde – und während ich träge auf das nächste virtuelle Meeting via Teams warte. Oder war es via Zoom?
