USA Roadtrip Tag 30: Pismo Beach

Am Morgen ein Strand, am Nachmittag noch ein Strand. Beide sind besonders und an beiden treffen wir kaum Menschen.

Ich wache bereits gegen 6 Uhr auf und spaziere zum Sonnenaufgang den Jalama Beach-Strand entlang, schaue auf das Meer und trinke entspannt meinen Kaffee. Das sind die Augenblicke, auf die es ankommt, wertvoll und tief. Da wir uns bis zum Aufbruch Zeit lassen, gehe ich die Strand-Runde noch einmal mit Noah. Er erzählt viel und ich höre zu – ohne Ablenkung und To Dos geht das auch ganz einfach. Und es ist so viel wichtiger und schöner, als durch die Sozialen Medien und durch das Leben zu hetzen. Überhaupt: Hetze nicht so viel! Dann sieht man auch die Delfine, die plötzlich in den Wellen vor dem Strand auftauchen.

Die nächste Etappe ist mit 120 Kilometer vergleichsweise kurz, nur unterbrochen vom fast obligatorischen Stopp bei einem Walmart, denn wir benötigen noch Wasser und Chips!

Gegen 15 Uhr erreichen wir den Pismo State Beach North Campground und beziehen unseren, natürlich idyllisch gelegenen Stellplatz (Site 16). Es ist ein sehr großzügiger Campground in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem riesigen Strand, von diesem nur getrennt durch eine große, bewaldete Düne. Da es wie in allen National/State Park Campgrounds keine Anschlüsse gibt, haben wir uns schnell „eingerichtet“ und laufen zum Meer, wo Merlins einer Leidenschaft für Matsch frönt und Noah wie ein junger Hund den Wellen davonläuft.

Nebel zieht auf
Nebel zieht auf

Es ist viel kälter als am Morgen in Jalama – und als der Nebel heranschleicht, wird es richtig ungemütlich und gibt es keinen Sonnenuntergang. Wir bleiben deshalb am Camper, schüren fleißig die offene Feuerstelle mit gerade gekauften (und unserem für diesen Trip letzten) Holzscheiten, watten eine Runde und ziehen uns sehr früh gegen 20.30 Uhr in unsere warmen Betten zurück.

Zwei spannende Videos gibt es auf YouTube

 

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