Vier Tage Gardasee, Tag 4: Monte Baldo und Scaligerburg

Wir haben noch eine Rechnung offen 😊. Als wir vor etlichen Jahren mit den damals noch kleinen Jungs den Gardasee-Urlaub (damals in Lazise) mit einer Seilbahnfahrt auf den Monte Baldo etwas „aufpeppen wollten, verhinderte am Gipfel dichter Nebel jegliche Fernsicht. Und es war saukalt.

In der schwarzhumorigen Krebs-Familie hatte es zur Folge, dass in den Jahren danach der Ausflug auf den Monte Baldo als absolutes Highlight manifestiert wurde und wir allesamt heute noch davon schwärmen, wie es damals war….

Saukalt ist es diesmal auch. Jedenfalls am Gipfel (für die Besserwisser: Eigentlich ist es eine 38 Kilometer lange Bergkette mit 13 Erhebungen über 2.000 Meter), der wegen seiner einzigartigen Flora und Fauna gerne auch der „Garten Europas“ bezeichnet wird.

Dagegen ist es in der Talstation, die nur wenige Meter vom Stadtkern entfernt liegt, ziemlich warm. Wir haben Glück und die Menschenmassen halten sich in Grenzen (bei der Rückfahrt sind wir angesichts des „Gegenverkehrs“ sehr froh, so früh aufgebrochen zu sein) – die Fahrt mit der Panorama-Seilbahn ist atemberaubend (und eine Herausforderung für Menschen mit ausgeprägter Höhenangst), insbesondere, wenn sich die Kabine im zweiten Abschnitt der Fahrt um 360 Grad dreht, um den Passagieren eine atemberaubende Rundumsicht zu bieten.

Angekommen in der Bergstation Tratto Spino auf 1.760 Meter Höhe gehen wir ein gutes Stück zum Startplatz der Gleitschirmflieger, von denen schon etliche auf den besten Wind zum Abheben warten. Wir nehmen uns reichlich Zeit und schauen den Gleitschirmfliegern zu, wie sie in weitgezogenen Spiralen nach unten schweben. Es sind bunte Bilder am Himmel – trotz wachsendem Betrieb herrscht eine ausgesprochen entspannte Atmosphäre, die gut tut.

Nach über einer Stunde spazieren wir wieder zur Seilbahnstation und fahren ohne lange Wartezeit wieder nach unten. Die Rechnung haben wir also beglichen (daheim in Burglengenfeld werden wir den Jungs genüsslich davon erzählen 😉).

Mittags gibt es Pasta im sonnigen Hof (mit Seeblick) des Hotels Malcesine, bevor wir zur lieb gewonnenen Siesta auf unser Zimmer gehen. Danach steht das letzte Ziel des Urlaubs auf unserem „Zettel“ – die Scaligerburg, die über unserem Hotel thront. Die Sonne scheint, wir schlendern durch die Anlage, schauen uns das Naturgeschichtliche Museum an, entdecken viele versteckte Ecken und Winkel und steigen schließlich auf den 31 Meter hohen Hauptturm, wo uns abermals ein herrlicher Blick auf Malcesine und insbesondere auf den Gardasee erwarten.

Ohne Zweifel: Ein Besuch der Burganlage ist eine Empfehlung und den Eintritt wert.

Unser Abschlussbummel durch den Ort wird durch zwei Stopps in zwei Cafés unterbrochen und findet seinen krönenden Abschluss … genau: Im Da Pedro, wo es diesmal als Aperitif einen Prosecco gibt und als „Give Away“ 😉 bunte Nudeln. Natürlich durfte auch ein Limoncello nicht fehlen.

Unser Resümee nach dreieinhalb Tage Gardasee: Wir sollten viel häufiger einen Abstecher nach Italien machen 😊.

Zu Tag 1 und 2: Malcesine

Zu Tag 3: Limone Sul Garda

Twitter
Visit Us

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Back to Top
Twitter
Visit Us