USA Roadtrip Tag 36: San Francisco mit Alcatraz, Chinatown, Painted Ladies und Haight Ashbury

Eigentlich waren wir mit der Buchung für einen Besuch viel zu spät dran, aber wir ließen uns auf die Warteliste setzen und haben Glück! Ein Anruf teilt uns mit, wir dürfen nach Alcatraz.

Um 11 Uhr fährt die Fähre zu „The Rock“, der berühmtesten, ehemaligen Gefängnisinsel der Welt . Wir brechen deshalb bereits um 9 Uhr auf und ergattern in der Nähe von Pier 39 einen sehr günstigen Parkhaus-Stellplatz (nur 14 US-Dollar, wo wenige Meter weiter das Dreifache verlangt wird).

Sowohl die sehr windige Hin- und Rückfahrt mit der Fähre (mit Blick auf Alcatraz und auf die Skyline von San Francisco) als auch die Audio-Tour auf der Gefängnisinsel sind weitere Höhepunkte unserer USA-Reise. Auch Gabi, die „ihre“ Stadt liebt, ist mehr als zufrieden und interessierte sich wie ihre deutschen Gäste für jedes Alcatraz-Detail aus vergangenen Gefängnis-Zeiten. Immer ein Thema: Konnte nun ein Insasse ausbrechen – oder doch nicht?

Nach Rückkunft machen wir einen kurzen Stopp am Pier 39, kaufen für Noah das obligatorische Hardrock Cafe-Shirt und essen bei Boudin eine Kleinigkeit (Noah versucht „Chili im Bowl“).

Vier Affen ;-)!
Vier Affen ;-)!

Nächster Halt: CHINATOWN, eine eigene Welt mitten in San Francisco. Wir stellen das Auto in einem Parkhaus unter dem „Portsmouths Square“ ab. Die Leute bezeichnen den belebten Platz als „Wohnzimmer der Chinesen, wo alte Menschen auf Pappkartons Karten spielen (und dabei ungern beobachtet werden, vor allem, wenn Geld im Spiel ist) – und singen (Aua 😉). Nur fünf Gehminuten entfernt liegt die kleine Glückskeks-Fabrik „Golden Gate Fortune Cookie Company“, in der wir ein paar Kekse kaufen. Anschließend spazieren wir die Grant Avenue hinauf bis zum Dragon Gate. Genau so habe ich mir Chinatown vorgestellt – ein sehr exotisches Erlebnis mit den Wolkenkratzern des Financial Districts als Hintergrund-Kulisse.

Gabi ist eine wunderbare und ausgesprochen geduldige Reiseführerin. Sie erfüllt mir sogar den Wunsch zum Alamo Square mit den bekannten Painted Ladies zu mache.  Die viktorianischen, mehrfarbig gestrichenen Holzhäuser, die im 19. Jahrhundert erbaut wurden, kannte ich noch aus der US Fernseh-Serie „Full House“ – aber (noch) bin ich alleine mit meiner Neugier und alle fragen sich, ob es sich lohnt. Der Blick auf das Häuser-Ensemble mit der Skyline von San Francisco im Hintergrund ist aber fantastisch!

Den Ausflug schließen wir im ehemaligen Hippie-Viertel Haight Ashbury ab, wo wir Fritz und Hannah (die hier wohnt) treffen. Da es bereits Abend ist, haben die meisten Geschäfte bereits geschlossen, die jetzt ruhige Stimmung ist ausgesprochen entspannt. Wir essen bei einem kleinen Mexikaner sehr lecker und genießen den letzten Familien-Abend.

 

 

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