USA Roadtrip Tag 25: Disneyland Park Anaheim

Der zweite Stopp unserer Freizeitpark-Sause führt uns in das allererste Disneyland der Welt, wo wir uns u.a. auf die Spuren von Han Solo und Chewbacca begeben.

Nach längeren Diskussionen haben wir uns nun entschieden, anderthalb Tage „Disney“ zu machen – und zwar erst „klassisch“ und dann Adventure. Wir brechen deshalb früh auf, gehen noch schnell zu Trader Joe´s einkaufen und fahren die 180 Kilometer zum Anaheim RV Park, wo wir gegen 12:30 Uhr eintreffen. Die Anlage ist schmucklos und unpersönlich, aber sauber. Und wir freuen uns auf Gabi, die eigens mit dem Auto nach Los Angeles kommt, um mit uns Freizeitparks zu besuchen, weil in ihrer Familie keiner so recht Lust darauf hat. Man merkt dann doch, dass Gabi und ich dasselbe Alter und eine ähnliche Sozialisation haben – und für uns Disneyland ein Traum aus frühen Kindertagen ist.

Es dauert auch nicht lange und schon ist Tante Gaby da. Erst wollen wir mit dem Shuttle-Bus fahren, aber es gibt Probleme mit dem Ticketautomaten und so erweist es sich als Riesenvorteil, mit Gabi einen Chauffeur zu haben. Um 14:30 betreten wir den Park und starten dank teurem Fast Pass eine Mammuttour. Wir hatten noch in Deutschland hin und her überlegt, ob wir uns den Pass leisten, Tatsache ist aber auch: Ohne ihn hätten wir nicht einmal ein Drittel von dem erlebt bzw. gefahren, was unseren Disneyland Aufenthalt rund und besonders gemacht hat. Ein Überblick (mit Verlinkung auf entprechende YouTube-Videos) unseres Programms ;-):

  1. Im Jungle Cruise Ride gibt der Guide alles.
  2. Zwischendurch etwas Bewegung um zum Tarzan´s Treehouse hinauf zu klettern
  3. Natürlich für Noah und mich in Highlight: The Many Adventures of Winnie the Pooh!
  4. Einen besonderen Thrill gibt es bei Indiana Jones Adventure
  5. Erinnert uns an Europa Park und „Die Piraten von Batavia“ (dasselbe System): Pirates of the Caribbean
  6. Der Big Thunder Mounatain Railroad macht richtig Laune
  7. Weil er auf dem Weg liegt (wir mögen die Geschichte eigentlich nicht), begeben wir uns natürlich auch auf Pinocchio´s Daring Journey
  8. It´s A Small World gehört zum Pflichtprogramm. Allerdings haben wir großes Mitleid mit dem Weichensteller (damit die Boote koordiniert ankommen), denn der muss den ganzen Tag das enervierende Lied hören.
  9. In Roger Rabbit´s Car Toon Spin geht es rund
  10. Bei Buzz Lightyear Astro Blasters muss man mit Laser-Pistolen auf Punkte schießen – wir waren schlecht 😉.

Der Höhepunkt aber und der schönste Bereich ist Galaxy´s Edge der Star Wars Saga, gerade abends ist die Stimmung unglaublich und hat man das Gefühl, wirklich in einer Siedlung auf Tatooine zu sein. Und es gibt zwei tolle Rides hier, die Star Tours und vor allem den Millenium Falcon Ride, bei dem jeder von uns im Raumschiff einen Job (Navigator, Schütze, Flieger, Maschinist) zugewiesen bekommt … und die eigentlich guten Jungs an den Kanonen dank ihrer Eltern und Tante Gabi ein Raumschiff-Debakel erleben müssen.

Gegen 20:40 Uhr machen wir uns bereit für die abendliche Electric Parade samt Feuerwerk bzw. sollte es wohl besser heißen: Wir versuchen es. Vergeblich. Denn im einzigen Teil des Tages, an dem vor allem Noah wie aufgezogen und rundum glücklich war, der ziemlich verstörte, werden wir wie Alm-Vieh von Mitarbeitern mit Leuchtstäben durch die engen Gassen getrieben. „This Way please“ wurde zum Fanal, das uns orientierungslos und ohne Ziel schließlich mit einem todmüden Merlin in einer dunklen Ecke erschöpft haltmachen lässt. Wir brechen deshalb früher auf als geplant, was den Vorteil hat, dass die Heimfahrt schnell und reibungslos verläuft – und wir gegen 23:30 Uhr im Bett sind.

Noch eine generelle Beobachtung, die sich im Disneyland einmal mehr bestätigt hat: US-Amerikaner haben keine Probleme damit zu warten UND andere warten zu lassen. Und ein Gabi-Sidekick zur Sache: „Ich habe noch nie in einem Park so viele Rides gemacht.“

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