Pfützen.

Meine Mama erzählte früher gerne die Geschichte, dass ihr kleiner Sohn auf Spaziergängen wohl keine Pfütze ausließ, in die er hinein fiel. Und während er dann, nass und schmutzig, so da saß und auf das Donnerwetter der Erwachsenen wartete, grinste er.

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Im Stau.

Ich hatte bis zu einem Alter weit jenseits der 30 das unglaubliche Glück, niemals in einem größeren Stau gestanden zu haben. Zumindest nicht als Fahrer. Entsprechende Erfahrungen als Kind neben meiner Schwester auf den Hintersitzen des giftgrünen Ford Taunus irgendwo in der Po-Ebene ein paar Stunden vor Cattolica werden überlagert von den Erinnerungen an die Vorfreude, zum ersten Mal das Meer zu sehen – und an die tränenden Augen, weil meine Eltern im Auto rauchten.

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Warten

Diese Zeilen und Gedanken schrieb ich nieder, als ich gewartet habe. Glücklicherweise habe ich meist einen kleinen Notizblock und einen Stift bei mir, um das Warten auf irgendeine Weise zu nutzen und zum Beispiel über das Warten zu schreiben.weiterlesen

Als Sherpa versagt

Es könnte meine Geschichte sein, aber es könnte auch die Geschichte eines anderen Mannes sein. Vielleicht ist es sogar die Geschichte aller heterosexuellen, geschlechtsreifen Männer, die in einer Partnerschaft leben:

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Eine Zugfahrt, die ist lustig…

Ich mag gerne meine Ruhe. Deshalb antworte ich auf die Frage „Können Sie sich vorstellen, auf einer einsamen Insel zu leben?“ mit voller Inbrunst JA. Aus demselben Grund heißt meine Antwort auf die Frage „Fahren Sie gerne Zug?“ ohne zu Zögern: NEIN.weiterlesen