Ich mag keine Menschen

Misanthrop, der: -en; Menschenfeind, -hasser. Misanthropie charakterisiert eine Geisteshaltung, keine Handlungsweise. Ein Misanthrop kann freundlich, sogar gesellig sein, aber schlussendlich meinen: „Ich mag eben keine Menschen“. So wie mein Schwiegervater Hermann, dem ich folgende Zeilen widme.weiterlesen

Raubkatzen, überall Raubkatzen!

Heute Morgen bin ich in der Straßenbahn einem Tiger begegnet. Kurz darauf schrak ich beim Bäcker vor einem mächtigen Leoparden zurück, der sich mit einem Furcht erregenden Ozelot um das gebrezelte Futter balgte. Draußen auf der Straße schließlich flüchtete ich vor einem ganzen Rudel von Wildkatzen – allesamt mit dem mehr oder weniger fülligen Hintern auf mehr oder weniger stämmigen Beinen wackelnd.weiterlesen

Wie ein Vater sein Trauma überwindet

Eine etwas ältere Geschichte, auch in Erinnerung an meinen Vater: Natürlich kommt es auf die Größe an. Wer das Gegenteil behauptet, hat keine Ahnung und auch nur halb so viel Spaß im Leben. Ich möchte mit dieser Behauptung keineswegs Gartenzwergen zu nahe treten, aber mal ehrlich: Wer nimmt denn die kleinen Gesellen im Vorgarten wirklich ernst?weiterlesen

In der Gedankenschleife

Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich mir einfach zu viele Gedanken mache. Und allein der Gedanke daran belastet mich ungemein, weil ich sogar über mein Nachdenken nachdenke. Ich fürchte, ich befinde mich in einer endlosen Gedankenschleife und komme da nicht mehr raus.weiterlesen

Das Misstrauen bleibt

Selbstverständlich lese ich Bücher, die mich erfolgreich, reich, gesund und glücklich machen. Die mir innere Zufriedenheit und eine Top-Figur garantieren. Die in den einschlägigen Listen bei „Bestseller Sachbuch“ die ersten zehn Plätze belegen und die ausnahmslos von erfolgreichen, reichen, zufriedenen und glücklichen Menschen mit Top-Figur und strahlend weißen Zähnen geschrieben worden sind.weiterlesen

Und irgendwie…

Ein Freund und ich wollten telefonieren. Früher war das ganz einfach: Wir gingen zum Telefon, hoben den Hörer ab, telefonierten, legten den Hörer auf – und zahlten dafür eine feste Einheitsgebühr pro Minute.weiterlesen